1. Grenzbegehung 2017


Anlässlich der 1000-Jahr-Feier Hedemündens in diesem Jahr veranstalten federführend die Teilungs- und Verkoppelungsinteressentenschaft und die Jagdgenossenschaft Hedemünden nach 1992 und 2003 in Fortführung alter Traditionen zwei Grenzwanderungen:

 

Grenzgang am 6. Mai 2017 (Westseite)

Vorstand der Teilungs- und Verkoppelungsinteressentenschaft Hedemünden, aufgenommen vor der Schutz- und Gerätehütte der Jagdgenossenschaft am Sudholz. Hinten von links: Thomas Weitemeyer, Mark Hannemann, Frank Flohr. Vorne von links: Bernd Apel, Claus Baumgärtel, Manfred Feldmeier.

Vorstand der Teilungs- und Verkoppelungs­interessenten­schaft Hedemünden, aufgenommen vor der Schutz- und Gerätehütte der Jagdgenossenschaft am Sudholz. Hinten von links: Thomas Weitemeyer, Mark Hannemann, Frank Flohr. Vorne von links: Bernd Apel, Claus Baumgärtel, Manfred Feldmeier.

Zuerst wird der westliche Teil der Grenze abgegangen. Am 9. September 2017 findet der zweite, östliche Teil statt. Die Grenze ist durch Grenzsteine in der Örtlichkeit erkennbar. Die historischen Grenzsteine mit den Inschriften aus den Jahren 1751, 1767 und 1780 belegen die Bedeutung der Grenze. Auch heute hat die Grenze ihre Bedeutung, da sie das Gebiet des Stadtwaldes Hann. Münden zu den niedersächsischen Landesforsten im Waldbereich abgrenzt.

Neben der Begrüßung der Vertreter von den angrenzenden Nachbarn Oberode, Lippoldshausen und dem Staatsforst Brackenberg ist auch ein Programmpunkt die Versteigerung von Patenschaften für die freigewordenen historischen Grenzsteine. Darüber hinaus wird im Wald eine Waldandacht mit Pastorin Angelika Ohlemacher stattfinden.

Die Veranstalter wollen in echter dörflicher Gemeinschaft die Hedemündener Flur- und Waldgrenze begehen und bei dieser Gelegenheit gute Verbindungen zu den Nachbarn, Vereinen und Verbänden, mit denen sie sich verbunden fühlen aufrechterhalten und pflegen. Die Veranstalter möchten Sie zu diesem Grenzabgang herzlich einladen und freuen sich, Sie mit Ihren Familien und Freunden am Treffpunkt begrüßen können und mit uns den 1. Teil der Grenze abzugehen.

Die Veranstalter bedanken sich bei dem Kirmesverein, dem HSV und dem Jugendfußball der SG Werratal für die Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt der Familie Baumgärtel (Hilwartshausen), die das „Wildschwein aus dem Ofen“ spendet.

 

Ablauf

Grenzgang 2017 – 1. Teil (Plakat) 9:45 Uhr Treffpunkt am Parkplatz B 80 (hinter der Eisenbahnbrücke über die Werra)
10:00 Uhr Abmarsch
Wanderstrecke: Sudholz, Nettelbeeke, Dunkholz, Dunkfelde, Obernsiegen, Schäfertal, Vor dem Eichbühl, Osterberg (Steilanstieg)
ca. 11:30 Uhr Waldandacht und Frühstück
Wanderstrecke: Großer Kopf, Meenser Straße bis zum Papenberg (Kuhstallsgrund)
ab 14:00 Uhr Rahmenprogramm auf dem Grillplatz mit Jägerinfomobil, Kinderspiele, Jagdhornbläser, Kaffee und Kuchen, Ermschwerder Blasmusik, Wildschwein aus dem Ofen, Wildschweinbratwurst

Der Grenzverlauf (rund 5,5 km) verläuft nicht immer auf gut begehbaren Wegen. Es geht teilweise über Stock und Stein und steil bergauf.  Es wird empfohlen dementsprechendes Schuhwerk zu tragen.

 

GPS-Daten

Mit einer entsprechenden App und der GPS-Funktion des Smartphones (oder auch Google Maps / Google Earth) besteht die Möglichkeit, die Grenze zu verfolgen oder die historischen Grenzsteine anzusteuern. Der Grenzverlauf kann hier heruntergeladen werden:

 

Fahrdienst

Mitbürgern, die die Wanderstrecke nicht mitlaufen können, bieten die Veranstalter einen Fahrdienst zur Waldandacht und Grenzsteinversteigerung sowie zum Grillplatz an. Treffpunkt ist 10:30 Uhr bzw. 14:00 Uhr an der Volksbank. Anmeldung unter 0 55 45 / 96 94 86 oder per E-Mail unter tuvi-hedemuenden@t-online.de

 

Rückblick auf bisherige Grenzbegehungen